Die Arbeit in der Praxis

Wir behandeln alle sogenannten Störungsbilder, für die wir als Logopäden ausgebildet wurden und in denen wir uns fortlaufend weiterbilden. Der Austausch und die ständige Supervision in für uns bedeutungsvollen Schwerpunkten sind unerlässlicher Teil unserer Weiterbildung.

Ich ergänze die klassische Logopädie insbesondere mit unterstützenden Methoden zur Aktivierung der Selbstheilungs- und Selbstgestaltungskräfte. Dazu zählen u.a. die personenzentrierte Kinderspieltherapie, die bipolare Atemtherapie und die Gestalttherapie.


Wesentliche Grundsätze meines Arbeitsansatzes:

Meine Patienten werden während des Behandlungsprozesses dazu angeregt und ermutigt sich auf ihre ganz persönliche Art und Weise auszudrücken, bewusst und aktiv an dem ganzheitlichen Prozess der Veränderung und Heilung mitzuwirken. Kinder kommen zu mir mit ihrer eigenen und ihnen vertrauten Sprache, die zunächst so anerkannt wird, wie sie ist. Die Unterstützung erfolgt nach dem aktuell bestehenden Sprach- und Entwicklungsalter und den bislang erworbenen Möglichkeiten und nicht nach dem biologischen Alter und dessen Entwicklungsschemata. Die Behandlung wird auf das individuelle Zeitempfinden der Kinder / Patienten und den ihnen vertrauten Zeitabläufen und Rhythmen abgestimmt.


Rückmeldungen aus dem Behandlungsalltag:

Von Eltern und Patienten:

Mir hat besonders gut gefallen:

Die Art und Weise, wie Sie mein Kind sehen und es mir als Mutter leicht machen, von Schuldgefühlen abzuweichen um mein Kind als eigenständige Person wahrzunehmen • Wir können über alle Ängste sprechen • Ihre ruhige und gelassene Art, wenn mein Kind merkt, das seine Wörter nicht mehr verstanden werden • Sie haben oft eine einfache Lösung für mein Kind, damit es nicht aufgibt • Ich kann mit allen Fragen zu Ihnen kommen • Sie zeigen mir manchmal Wege auf, über die ich noch nie nachgedacht habe • Sie tragen es mir nicht nach, wenn ich ihre Meinung / Vorschläge nicht teile/ umsetze • Sie bekommen schnell Kontakt • In der ersten Stunde war ich verunsichert, weil sie nach der Begrüßung und das wir spielen wollen fast eine viertel Std. nichts zu meinem Kind und mir gesagt haben und mein Kind aber so intensiv spielte, wie ich es noch nie erlebt habe. Ich glaube im Rückblick, das sie genau den Nerv meines Kindes getroffen haben • Mich hat entlastet, das Sie sich über das Syndrom meines Kindes so schnell und umfassend informiert haben und mit dem Verbandsvorsitzenden in Kontakt getreten sind. Ich hätte Ihnen das alles gar nicht so gut erklären können.


Rückmeldungen von Kindern:

Ich finde gut:

dass du Zeit für mich hast • ich kann endlich mal spielen • du sagst nie, dass ich was muss • ich mach so gerne Quatschgeschichten mit dir • Du bist ja gar kein Kind, du bist ja schon groß • Das habe ich gar nicht gemerkt. Aber jetzt bin ich ja auch schon 5, da merk ich alles • Du hilfst mir und ich merk es gar nicht. Aber nun kann ich ein /k/. Ich glaub, das konnte ich immer schon • früher habe ich oft so witzige Quatschwörter gesagt. • Weißt du noch, wie ich immer statt „ ich kann`s“ „ ich tan`z“ gesagt habe, und du gedacht hast, ich will dir was vortanzen und ich dann so lachen musste und wie wir Mama damit reingelegt haben? • In der Schule habe ich eine gute Note bekommen, weil ich wusste, wie man ein Referat halten muss und es den anderen vorgeführt habe.