Was Eltern stotternder oder unflüssig sprechender Kinder wissen sollten


Warum ein Kind stottert, wissen wir noch nicht. Fest steht, dass Eltern keine Schuld am Stottern ihres Kindes haben, es besteht keine gestörte Mutter - Kind – Interaktion. Eltern können gut unterscheiden, ob ihr Kind stottert oder im Moment nur unflüssig spricht.

Stottern ist keine Störung der Persönlichkeit, sondern eine Störung des Redeflusses. Stotternde Kinder sind nicht sensibler als nichtstotternde Kinder. Stotternde Kinder unterscheiden sich – bis auf ihr Stottern – nicht von der Gruppe der nichtstotternden Kinder. Stotternde Kinder haben kein Atemproblem.

Probleme im Kommunikationsverhalten, Störungen des Selbstbildes, Auffälligkeiten bei der Atmung etc. können jedoch als Folge des Stotterns auftreten!

Stottern „wächst sich aus“ kann manchmal eine Empfehlung sein, die eintrifft. Bestehen Sie trotzdem auf einer frühzeitigen Diagnostik (ab 2.j.), denn wenn tatsächlich Handlungsbedarf für eine therapeutische Begleitung besteht, sollte wertvolle Zeit nicht ungenutzt verstreichen!



Bis eine fachliche Beratung oder Therapie beginnen kann, sollen Ihnen die folgenden Tipps eine erste Unterstützung im Umgang mit Stottern geben:



Machen Sie sich nichts vor und tun Sie nicht so, als sei alles in Ordnung:

Ihr Kind fühlt intuitiv, dass sie sich Sorgen machen. Es möchte ernst genommen werden, denn es hat schon lange bemerkt, das mit seinem Sprechen etwas anders ist als bei den Anderen.